Da der EFD lange Aufenthalte jugendlicher Freiwilliger im Ausland mit sich
bringt, ist es von größter Bedeutung, dass diesen Jugendlichen in sämtlichen Projektphasen angemessene
Ausbildungsmaßnahmen angeboten werden.
Die Nationalen Agenturen haben dafür zu sorgen, dass die Freiwilligen vor der Abreise und nach der Ankunft angemessen eingeschult werden und an den Halbzeitbewertungstreffen
teilnehmen. Die Teilnahme der Freiwilligen an diesen Schulungen ist
verpflichtend.
Schulung vor der Abreise
Die Schulung vor der Abreise gibt den Freiwilligen Gelegenheit, über ihre Erwartungen zu
sprechen, ihre Motivation zu entwickeln und sich über das Aufnahmeland zu
informieren. Darüber hinaus können sie in diesen Schulungskursen ehemalige Freiwillige treffen und
über ihre Erfahrungen befragen. Die Schulung vor der Abreise ist für alle Freiwilligen
verpflichtend.
Schulung nach der Ankunft
Diese Schulung, die nach der Ankunft im Aufnahmeland erfolgt, dient dazu, die Freiwilligen mit dem Aufnahmeland und der Umgebung bekannt zu machen und ihnen Gelegenheit zu
geben, einander kennen zu lernen. In bestimmten Fällen kann die Schulung nach der Ankunft auch von den Aufnahmeorganisationen organisiert werden
(mindestens 5 EFD-Freiwillige), wobei sie sich an die von der Europäischen Kommission ausgegebenen Leitlinien zu halten
haben.
Halbzeittreffen
Beim Halbzeittreffen erhalten die Freiwilligen Gelegenheit, ihre bisherigen Erfahrungen auszuwerten und andere Freiwillige aus verschiedenen Projekten im Aufnahmeland
kennen zulernen. Die Freiwilligen sind zur Teilnahme an diesen Treffen
verpflichtet.
(4.) Bitte beachten Sie, dass die folgenden Leitlinien nur Projekte mit
Programmländern betreffen.